Manifestieren nach der Theorie der Annahme - Neville Goddard
Warum du nichts anziehen musst – sondern dich nur erinnern darfst, wer du bist
Manifestieren ist inzwischen überall. Nahezu ein neuer Trend.
Auf Instagram. In Podcasts. In Onlinekursen. Und trotzdem sitzen so viele Frauen da und denken sich insgeheim: Warum funktioniert das bei allen anderen – nur bei mir nicht?
Vielleicht hast du visualisiert. Affirmationen gesprochen. Dankbarkeitslisten geschrieben.
Und trotzdem fühlt sich dein Leben an manchen Stellen an, als würde es auf der Stelle treten.
Und genau hier setzt die Theorie der Annahme an.
Still. Klar. Radikal ehrlich.
Sie fragt nicht: Was willst du? Sondern: Wer glaubst du zu sein?
Und diese Frage verändert alles.
Die Theorie der Annahme – simpel, aber gnadenlos ehrlich
Die Theorie der Annahme basiert auf einem einfachen, aber tiefgreifenden Prinzip:
Deine Realität folgt nicht deinen Wünschen. Sie folgt deinen Annahmen.
Nicht dem, was du hoffst.
Nicht dem, was du dir sehnlichst wünschst.
Sondern dem, was du innerlich als wahr über dich und dein Leben akzeptiert hast.
Dein Unterbewusstsein arbeitet nicht mit Vision Boards. Es arbeitet mit Identität. Und deine Identität wird im Jahr 2026 (im Jahr des Feuerpferdes) der Dreh- und Angelpunkt sein (ließ gern auch meinen Blogartikel über das Jahr 2026 "Numerologie 2026 - Das Jahr des Feuerpferdes").
Und genau deshalb manifestieren manche scheinbar mühelos, während andere sich abstrampeln und trotzdem immer wieder am selben Punkt landen.
Der größte Manifestations-Irrtum
Viele Frauen glauben, Manifestieren bedeutet:
Ich muss mehr tun. Mehr denken. Mehr fühlen. Mehr richtig machen.
Aber Manifestieren nach der Theorie der Annahme funktioniert genau andersherum.
Es geht nicht um mehr Tun. Es geht um ein anderes Sein.
Solange du innerlich glaubst, dass du kämpfen musst, wirst du kämpfen – selbst wenn du dir Leichtigkeit wünschst. Solange du glaubst, dass Freiheit unsicher ist, wirst du dich immer wieder selbst begrenzen – selbst wenn du Freiheit willst.
Deine Realität ist kein Zufall. Sie ist die logische Konsequenz deiner inneren Überzeugungen. Krass, oder? Und gleichzeitig unfassbar befreiend.
Neville Goddard – der Ursprung der Theorie der Annahme
Wenn wir über die Theorie der Annahme sprechen, kommen wir an einem Namen nicht vorbei: Neville Goddard.
Neville Goddard war ein spiritueller Lehrer des 20. Jahrhunderts und gilt als einer der klarsten und kompromisslosesten Lehrer zum Thema Manifestation.
Seine zentrale Botschaft war ebenso simpel wie revolutionär:
„Assume the feeling of the wish fulfilled.“
Nimm den inneren Zustand dessen an, was du dir wünschst – und es muss sich zeigen.
Für Neville war klar:
Du manifestierst nicht durch Bitten, Hoffen oder Warten.
Du manifestierst, indem du innerlich entscheidest, dass etwas bereits wahr ist.
Nicht irgendwann. Nicht auf dem Weg.
Sondern jetzt – auf der Ebene des Bewusstseins.

Bewusstsein erschafft Realität und Wünsche halten dich in der Warteschleife
Neville Goddard ging noch einen Schritt weiter als viele moderne Manifestationslehren.
Für ihn war klar: Bewusstsein ist die einzige Realität.
Alles, was du im Außen erlebst, ist ein Ausdruck deines inneren Zustands.
Dein Leben ist kein Kampf gegen äußere Umstände, sondern ein Spiegel deiner inneren Annahmen.
Und dieser Spiegel urteilt nicht. Er korrigiert nicht. Er liefert. Immer.
D.h. dein Kampf gegen die äußeren Umstände ist wie ein Kampf gegen Windmühlen. Du kriegst dein Spiegelbild auch nur geändert, wenn du dich selbst veränderst.
Ein Gedanke, den Neville immer wieder betonte, ist besonders wichtig:
Solange du etwas willst, gehst du davon aus, dass es dir fehlt. Und Mangel kann keinen Überfluss erzeugen. Nicht energetisch. Nicht emotional. Nicht real.
Das Universum reagiert nicht auf dein „Ich will“. Es reagiert auf dein „Ich bin“.
Deshalb fühlt sich exzessives Wünschen oft schwer an - fast verzweifelt. Und dabei passiert folgendes: Du bestätigst deinem Inneren immer wieder aufs Neue, dass dein Wunsch noch nicht da ist.
Die Theorie der Annahme nimmt dir Ausreden, aber schenkt dir gleichzeitig Macht.
Wenn deine Realität aus dir entsteht, kannst du sie verändern. Dann hast du es in der Hand - durch Bewusstheit.
Welche Geschichte erzählst du dir über dich?
Welche Rolle spielst du in deinem eigenen Leben?
Und bist du bereit, sie loszulassen?
Der innere Zustand ist alles
Manifestieren nach der Theorie der Annahme bedeutet, deinen inneren Zustand bewusst so zu leben, als wäre dein Wunsch bereits Realität.
Du bist es bereits! Wenn du dir etwas wünscht, dann gibt es diese Version von dir schon. Jetzt musst du nur noch zu dieser Person werden und auf dieser Frequenz schwingen.
Folgende Übung hilft dir, diesen Zustand zu visualisieren und im nächsten Schritt umzusetzen.
Suche dir einen ruhigen Platz und mache dir eine schöne, instrumentale Musik an. Ich persönlich liebe die Stücke von Ludovico Einaudi. Dann nehme 3 tiefe Atemzüge und verbinde dich mit der Version von dir, die das schon hat, was du dir wünscht.
Wie sieht diese Version aus? Was hat sie an? Welche Farben trägt sie? Welche Frisur?
Wie fühlt diese Person sich? Wie sind ihre Gesichtszüge? Was strahlt sie aus?
Wie trifft sie Entscheidungen?
Wie geht sie mit sich selbst um?
Gehe ganz tief in diese Visualisierung rein, bis du es wirklich körperlich spürst. Dieses Gefühl kannst du dir immer wieder im Alltag hervorrufen und reingehen, bis es zur Normalität wird.
Die Theorie der Annahme ist keine Technik, die du einmal am Tag anwendest.
Sie ist eine Identitätsentscheidung. Du entscheidest dich nicht für ein Ziel, sondern für eine neue Version von dir. Und diese Version trifft andere Entscheidungen. Hat andere Grenzen. Reagiert anders auf das Leben.
Warum sich Realität oft zeitverzögert verändert
Wenn du deine Annahmen änderst, verändert sich deine Realität nicht immer sofort sichtbar. Deine äußere Welt spiegelt oft noch alte Überzeugungen wider. Wie ein Echo.
Und genau hier geben viele Frauen auf.
Sie denken, es funktioniert nicht.
Sie zweifeln an sich.
Sie fallen zurück in alte Muster.

❗ Eine unerwartete Rechnung ist ein Grund zur Freude ❗
Neville Goddard nannte diesen Übergang die „Bridge of Incidents“ - die Brücke der Ereignisse. Eine natürliche Abfolge von Ereignissen, die dich in deine neue Realität führt. Nicht selten ist es eine unerwartete Rechnung oder ein Gerät, welches kaputt geht. Ab heute weißt du, wenn du aktiv manifestierst und dir begegnen solche Dinge im Alltag, dass deine Manifestation auf dem Weg zu dir ist. Dein Unterbewusstsein arbeitet bereits.
Kontrolle ist der größte Manifestationskiller
Eines der wichtigsten Dinge ❗: Geh raus aus der Kontrolle. Die Theorie der Annahme verlangt Vertrauen. Inneres Wissen. Sobald du ständig überprüfst, ob es schon da ist, wann endlich etwas passiert oder warum du noch nichts siehst, rutschst du energetisch zurück in den Zustand des Mangels.
Deine Aufgabe ist die Annahme: Du bist es. Du verkörperst es. Also empfängst du es auch.
Mein persönlicher Weg mit dem Manifestieren
Ich liebe das bewusste Manifestieren und gleichzeitig habe ich es auch oft gehasst ;-). Einfach weil die Ergebnisse nicht so schnell kamen, wie ich es gern gehabt hätte. Und dann habe ich oft (nahezu immer) den größten Fehler gemacht - zu früh aufgehört, weil ich nicht im Vertrauen war.
Vielleicht erkennst du dich da wieder. Voller Euphorie beginnst du mit dem Manifestieren. Führst dein Journalbuch, gehst immer wieder in deinen Wunschzustand und nach 3 Tagen denkst du, hm, passiert ja noch gar nichts. Deine Routinen finden jetzt nur noch jeden 2., dann jeden 3. Tag statt und irgendwann hörst du wieder ganz damit auf.
Ich kenne es zu gut. Geändert hat es sich tatsächlich erst so wirklich, als ich mich der genialen Community "Manifestation Masterclass"* von Elisha Crowd angeschlossen habe. Dort findest du alles, was du zum Thema Manifestieren wissen musst. Unterschiedlichste Manifestationsmethoden, Meditationen, Subliminals u.v.m. Ich habe mir tatsächlich kurz nach meinem Beitritt einen kleinen Gewinn manifestiert sowie weitere 2.000 € mit der "1.000 € Moneyfestation".
Eine unglaublich wertvolle Gemeinschaft, die ich dir von Herzen empfehle.
Manifestieren ist kein Erschaffen – es ist Erinnern
Ich möchte dir abschließend noch etwas mitgeben: Du bist nicht hier, um etwas zu werden. Du bist hier, um dich zu erinnern. An deine Wahrheit, an deine Freiheit und an deine schöpferische Kraft.
Neville Goddard sagte sinngemäß: Du bist nicht getrennt von der Quelle. Du bist Ausdruck von ihr. Und wenn du beginnst, das als wahr anzunehmen, verändert sich dein Leben. Nicht, weil du kämpfst, sondern weil du aufhörst, dich klein zu halten.
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